† Slipknot-Bassist Paul Gray ist tot †

Habe gerade eher zufällig über Twitter erfahren, dass der Bassist von Slipknot, Paul Gray am 24. Mai gestorben ist.

Laut Des Moines Register, wurde der 38-jährige von einem Hotelier in seinem Raum gegen 10:50 am gefunden, leblos.
Anzeichen einer Straftat gäbe es nicht, bisher laufen aber noch Ermittlungen.

Eine Autopsie wird dann am heutigen Dienstag durchgeführt, um zu ermitteln, woran Paul Gray letztenendes gestorben ist.

Mehr Informationen findet ihr noch auf der Quelle, die oben verlinkt ist. Ich selber finde es sehr traurig, dass ein guter Musiker von uns gegangen ist. Zwar bin ich nicht unbedingt ein Fan von Slipknot, finde die Musik aber dennoch gut.

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Zensur hier, Zensur dort

Ich finde es ja immer wieder Interessant, wie in verschiedensten Ländern schon eine funktionierende Zensurstuktur eingeführt wurde und sogar genutzt wird.

Unteranderem ist es ja schon lange “normal” dass in China jeglicher Inhalt zu Kritik am Staat und ähnlichem einfach gesperrt wird. Deutschland selber war auch schon kurz davor, solch ein Netz einzurichten, hieß es dort aber, dass Seiten mit kinderpornographischem Inhalt gesperrt wird. Zum Glück haben in diesem Fall alle wieder klar gesehen und das zum größten Teil fallen lassen, da es total sinnlos ist, solchen Inhalt zu sperren, wenn löschen doch viel besser ist und IMHO Inhalt, der auf DNS Basis gesperrt ist von Menschen mit nötiger Kenntnis sowieso leicht beschafft werden kann.

In Thailand und Pakistan wurde jetzt zuletzt Twitter und Facebook gesperrt. Warum? Informationsaustausch über Unruhen im Land, ein Karrikaturenwettbewerb über Mohammed. Finde ja sowas schon leicht doof, Inhalte zu sperren, die Kritik am Staat ausüben oder klar definierte humoristische Aktionen darstellen. Golem berichtet jedenfalls noch mehr über diese Zwischenfälle: http://www.golem.de/1005/75261.html

Desweiteren werdet ihr wahrscheinlich auch schon von dem Zensurgesetz auf EU-weiter Ebene gehört haben. Da wollten die Grünen jetzt dieses Gesetz verhindern, wurden aber in einer Abstimmung mit Mehrheit der CDU und FPD daran gehindert. Naja schauen wir mal weiter. Was die FDP anging, wollten diese ja EIGENTLICH Netzsperren verhindern und dafür lieber löschen. Naja. Wird wohl nichts aus dem Wahlversprechen. Bin aber mal gespannt, wie es mit der EU Zensur weiter geht. Im Endeffekt hoff ich doch, dass alle zu Sinnen kommen und sich auf Löschung von Kinderpornographie einigen, da das in meinen Augen einfach das Sinnvollste ist. Den kompletten Artikel gibt es auf golem: http://www.golem.de/1005/75236.html

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Filmreview: Drag Me To Hell

Titel: Drag Me To Hell
Genre: Horror

Regisseur: Sam Raimi
Drehbuch: Sam Raimi, Ivan Raimi
IMDB: http://www.imdb.com/title/tt1127180/ – 7.1/10
DVD: Amazon.de || Amazon.co.uk
Blu-Ray: Amazon.de || Amazon.co.uk

© Universal Pictures Germany

Raimi-Grusel der besonderen Art

Ich habe vor einiger Zeit mal einen Tipp bekommen, dass “Drag Me To Hell” ein sehr guter und düsterer Horrorfilm sein soll. Gestern hatte ich dann spontan mal Lust, mir diesen Film anzusehen… Nachts um 3 Uhr, mit Kopfhörer.

Gruselfilme lassen sich ja am besten zu später Stunde schauen, am besten mit einem tollen Soundsystem oder Kopfhörern. Als ich dann den Namen vom Regisseur las, machte es klick in meinem Kopf und nach einiger Überlegenszeit kam ich drauf. Raimi hat ja vor einiger Zeit die Evil Dead Trilogie gedreht, welche sehr gut ankam und quasi Horror mit obszönem Humor vereinte. Ich setzte eine gewisse Erwartung in den Film, da er ja immerhin vom Meister des Horrors stammte und deshalb einfach gut sein musste. Wie sich herausstellte, sollte ich nicht enttäuscht werden.

Die Handlung

“Drag Me To Hell” fängt bereits geheimnisvoll an, als ein kleiner Junge eine Halskette von einer Zigeunergruppe stiehlt und daraufhin verflucht wird. Der Lamia soll ihn holen! Ein Dämon, der seine Opfer innerhalb 3 Tagen heimsucht und in die Abgründe der Hölle zieht. Im weiteren Verlauf lernen wir dann die Hauptperson, Christine Brown, eine Bankangestellte kennen. Sie hofft darauf, die freigewordene Stelle des Fillialleiters zu bekommen. Später erscheint eine alte Frau, Mrs. Garnush, die Christine um einen erneuten fristaufschub eines Kredites bittet, um ihr Haus zu bezahlen. Christine lehnt dies nach einer Diskussion mit ihrem Chef ab, die alte Frau kniet nieder und bettelt darum, doch Christine fühlt sich immer mehr bedrängt, ruft den Sicherheitsdienst. Nach Feierabend macht sie eine unheimliche Begegnung mit Mrs. Garnush und wird letztenendes von ihr verflucht. Danach scheint für Christine alles im Chaos zu versinken und lässt sie immer weiter verzweifeln. Ist der Lamia bereits da?

Fazit

Der Film folgt einem düsteren Strang, dem an Atmosphäre nichts fehlt. Die Charaktere sind ordentlich ausgearbeitet und die Effekte wirken gut platziert. Außerdem schafft es Raimi doch immer wieder einen zu schocken und gleichzeitig zum lachen zu bringen. Jeder Horrorfan, der auch ein wenig schwarzen Humor abkann, wird mit “Drag Me To Hell” gut bedient sein.

Trailer

Goofs

In Minute 2:15 werden sich Half-Life 2 Spieler wohl fragen, ist der Lamia ein Zombie? Hier wird der gleiche Soundeffekt wie eines Zombies von Half-Life 2 eingesetzt. Das liegt wohl daran, dass sich das Spiel aus einem großen Soundpool bedient, der auch für Filme oft genutzt wird.

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Der Weg zum Homeserver – Teil 1: Die Hardware

In der heutigen Zeit des Internets und ständig wachsender Kommunikationsmöglichkeiten, werden Server immer wichtiger.
Ob sie nun fernab in einem großen Rechenzentrum oder Zuhause stehen, beide erfüllen doch ihre Aufgabe.


Jeder wird sicher schonmal mit einem Server in Verbindung getreten sein. Ob es nun das Aufrufen einer Webseite war oder eine Verbindung zu einem FTP-Server, sei erstmal dahingestellt. Fakt ist jedoch, dass ohne Server heutzutage kaum noch was funktionieren würde.

In einer dreiteiligen Tutorialreihe soll hier erklärt werden, wozu solche Server im Heimbereich genutzt werden können, was dafür gebraucht wird und wie sie konfiguriert werden.

Teil 1: Die Hardware
Teil 2: Das richtige Betriebssystem
Teil 3: Dämonen, Servierer und Feuerteufel – Passende Software

Was sind Server überhaupt?

Server ist ein englisches Wort und heißt übersetzt nichts anderes als “Servierer” oder “Kellner”. Dies sind Computersysteme, aber nicht solche, wie man sie aus dem Privatgebrauch kennt, sondern auf Hochleistung getrimmt. Auf dem Server läuft ein Betriebssystem, was man ebenfalls nicht mit einem normalen Windows oder Desktop Linux vergleichen kann. Die grafische Oberfläche fehlt, einen Monitor gibt es auch nicht. Es laufen spezielle Anwendungen auf dem Computer. Programme, die zum Zweck der Kommunikation oder Verwaltung genutzt werden. Ein Webserver, der euch viele tolle Webseiten mit Daten wiedergibt, könnte darauf zum Beispiel werkeln. Ein anderes Beispiel wäre unteranderem eine Produktverwaltungssoftware, die Gegenstände in einem Lager durchnummeriert und der Barcodescanner dann weiß, wie teuer dieser Gegenstand ist.

Der Sinn eines Homeservers

Aber nicht nur in Firmen könnte ein Server stehen, auch Zuhause bei dir. Dort kann er sich als Datenspeicher tätig machen, per Knopfdruck Musik an die Anlage streamen oder sogar als Webserver fungieren. Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl davon, was möglich ist. Mit zunehmender Datenübertragungsgeschwindigkeit, könnte man sich auch überlegen, etwas größeres auf dem Server zu hosten.

Aber Server sind doch teuer?

Kommt drauf an. Natürlich ist nach oben hin keine Grenze gesetzt, aber man kann auch schon einen kleinen Server für rund 60-70€ bekommen.
Da sollte man sich halt vorher überlegen, wofür genau das Gerät eingesetzt wird. Für größere Sachen wie Gameserver oder Rendern von 3D Sachen empfiehlt sich dann doch, mal ein wenig mehr in den Geldbeutel zu greifen.

Ein weiterer Aspekt der beachtet werden sollte, ist auch noch die Stromnutzung. Ein Computer ist ein elektrisches Gerät, verbraucht also Strom. Dieser wiederrum kostet Geld. Mittels einem PSU Rechner kann man in etwa rausfinden, was für ein Netzteil gebraucht wird und sich danach richten. Auch könnte man schauen, spezielle Komponenten zu nehmen, die nicht viel Strom ziehen.

Beispiel-Hardware für einen Fileserver

Ich selber besitze ja auch einen kleinen Server, auf dem ein Ubuntu werkelt.
Die Komponenten habe ich quasi kostenlos bekommen, teilweise hatte ich sie auch noch da. Im Idealfall würde ich aber sagen, dass man für die Konfiguration knapp 100€ zahlt.

Als Motherboard hält ein altes MSI Board her, darin sind 512MB SD RAM verbaut, sowie ein 900 MHz Celeron.
Die Festplatte ist noch eine IDE Platte, mit 120GB von Hitachi.
Grafisch steckt eine passiv gekühlte ATI Rage2 im AGP Slot.
Der Strom kommt aus einem 350W Netzteil, was schon etwas älter ist und recht laut bläst. Deswegen habe ich den Lüfteranschluss glatt mal mit 5V gespeist, jetzt ist es flüsterleise. (Falls ihr das auch vorhabt, testet es erstmal ein paar Stunden aus, ob das Netzteil das verkraftet. Wir wollen ja nicht, dass nachher die ganze Bude abbrennt.)

Das Ganze schlummert in einem alten Gehäuse, was ich noch über hatte. Theoretisch geht es auch ohne Gehäuse, ist aber eher unpraktisch. Zur Not kann man sich auch leicht ein eigenes Gehäuse aus einem Pappkarton oder ähnlichem bauen.

Alternativen?

Wer jetzt nicht unbedingt auf der “Ich-nehme-einen-alten-Rechner-für-meinen-Server”-Schiene fahren möchte, für den habe ich hier noch eine kleine Alternative, die dazu auch noch stromsparend und recht günstig ist.

Intel, bzw. ASRock stellt da eine ganz nette Lösung zusammen. Ein Mini-ITX Board mit einer onBoard Grafikkarte, 2x DDR2 RAM Steckplätze, IDE Anschluss, SATA Anschlüsse. Das ASRock Board gibt es bei Pollin für 69.95€, ein vergleichbares Intel Board bei Conrad für 79.95€.
Dazu benötigt ihr dann noch DDR2 RAM, der allerdings sehr preiswert zu haben ist. Außerdem könnte man sich überlegen, ein Mini ATX Gehäuse mit passendem Netzteil zu kaufen. Pollin bietet da gleich eins für 14.95€ an. Das einzige Manko an dem Gehäuse ist wohl das Aussehen. Aber naja, Server sieht man im Normalfall ja nicht.

Schlusswort

Ich hoffe, dass ich einen kleinen Einblick geben konnte, wie man sich einen Homeserver in etwa vorzustellen hat. In den folgenden Artikeln werde ich dann auch noch erklären, welche passenden Betriebssysteme es gibt und wie man ein Linux System aufsetzt.

Titelbild von logan_x

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“Portal” kostenlos über STEAM erhältlich!

Wollte nur mal einen kurzen Hinweis geben. Wer STEAM besitzt und schnell ist, kann sich bis zum 24. Mai noch kostenlos das Spiel “Portal” herunterladen.

Diese Aktion hat Valve zum Auftakt der Mac Version von STEAM gestartet. Solltet ihr also einen Mac besitzen, könnt ihr euch freuen: Portal gibt es auch in einer OS X Version.

Um das Spiel herunterzuladen benötigt ihr nur den STEAM Client, sowie einen Benutzeraccount.

Den Link zur Aktion, bzw. zum Spiel gibt es hier: Portal


Wem Portal zu langweilig oder einfach ist, aber dennoch das Spielprinzip gut findet, kann sich auch mal Portal: Prelude ansehen. Ein liebevoll gestalteter Mod, der 19 neue Level mitbringt. Allerdings sind diese Level doch schon deutlich schwieriger als die von Portal.

Den Download und die Webseite der Ersteller gibt es hier: Portal: Prelude

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Kostenloser Labyrinthstift auf getDigital.de

Ich bin ja jetzt schon seit längerem Kunde bei getDigital.de und finde die Aktionen, die es dort gibt ganz nett.

Der oben genannte Shop bietet Geekware an. Das Angebot reicht von Textilien mit lustigen Bildern und Sprüchen drauf, bis hin zum ferngesteuerten USB Raketenwerfer oder einem Gedächtniswecker, der sich nur ausschalten lässt, wenn man eine bestimmte Tastenkombination drückt.

Hin und wieder gibt es auch mal Aktionen, wo Produkte kostenlos angeboten werden. (Vor einiger Zeit konnte man sich z.B. ein Pirate Remote, eine Mini Fernbedienung die nahezu jeden Fernseher bedienen kann, kostenlos in seinen Warenkorb packen. Nur die Versandgebühren fielen an.)

Derzeit wird ein kostenloser Labyrinthstift angeboten, der allerdings erst verschickt wird, wenn ihn 4000 Leute bestellt haben. Natürlich komplett kostenlos. Einzige Bedingung ist, dass man dafür ab und an einen Newsletter erhält, was ich aber nicht schlimm finde, da er die neusten Artikel beinhaltet und man so auf dem laufenden ist, was es im Shop alles gibt.

Bisher sind über 3800 Anmeldungen eingegangen, es ist also nurnoch eine Frage der Zeit, bis sich die Stifte auf den Weg zur Post machen und es an der Tür klingelt.
Ich für meinen Teil habe mich für die Aktion schon vor einiger Zeit angemeldet, allerdings immer wieder vergessen mal darüber zu bloggen.

Den Link zur Aktion findet ihr übrigens hier: http://www.getdigital.de/index/labyrinthstift

Übrigens, getDigital hat auch einen Twitteraccount, auf dem es manchmal Rabattcodes für bestimmte Produkte gibt.

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Die nächste Zeit…

Zurzeit überlege ich intensiv, worüber ich in meinem Blog schreiben könnte. Auf Twitter habe ich einen kleinen Aufruf gestartet, wodurch mir meine Follower Themen vorschlagen können.

@unrealcn hat den ersten Wunsch geäußert, über das Thema “Sex sells” zu schreiben. Das merke ich mir mal vor und schreibe darüber bei Gelegenheit einen kleinen Artikel. (Natürlich Jugendfrei)
@helzba denkt, dass ich mal meine Meinung über Apple bloggen sollte. Na, wie die wohl ausfallen mag?

Meine eigenen Vorstellungen über Blogeinträge wären folgende:

  • Tutorial: Bau eines Gartenbeetes zur Aussaat von Gemüse/Obst – Möglichst kostengünstig
  • Pen & Paper Rollenspiele – Fantasy in eigener Hand
  • Diverse Kurzreviews zu Filmen

Ich bin gerne offen über Wünsche. Falls euch irgendein Thema am Herzen liegt, worüber mal gebloggt werden sollte, die Kommentarfunktion lässt sie euch wünschen. Alternativ könnt ihr aber auch einen Wunsch über Twitter an @duke1102 richten.

Ich bin gespannt!

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Wissen wir, was in unserem Essen ist?

Was gab es bei euch heute zum Essen?
Oh, klingt gut, wie habt ihr das so lecker hinbekommen?
Ach, es kam aus der Tüte?
Na dann, ich hoffe ihr wisst was da überhaupt drin ist.

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Ich behaupte jetzt einfach mal frech, dass es vielen Menschen egal ist, was in ihrem Essen untergemischt ist. Dazu muss ich aber sagen, dass ich vor einiger Zeit noch genauso gehandelt habe.
Einfach das essen, was einem vorgesetzt wird. Ungeachtet, was für Sachendort drin sind.

Sachen? Wird sich jetzt jemand fragen. Natürlich möchte ich jetzt niemanden sein Essen vermiesen, ganz und gar nicht. Ich möchte einfach nurmal einen kleinen Denkanstoss geben. Mir ist klar, dass es viele gibt, die aufgrund ihrer Arbeit oder anderen Verhältnissen nicht immer frisch kochen können oder die Zeit dafür haben.

Diese sogenannten Sachen sind nichts anderes als Zusatzstoffe. Solche werden in Nahrungsmittelen eingesetzt um sie beispielweise länger haltbar zu machen, den Geschmack zu verändern/verstärken oder auch um einen gewünschten Farbton zu erhalten.

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Wenn wir einkaufen, wird die Ware meist verpackt, in Folien oder Pappkartons in den Wagen gelegt. Hersteller sind dazu verpflichtet, anzugeben, was in diesem Produkt alles enthalten ist. Naja, fast alles. Die häufigsten Zusatzstoffe, die man auf den Verpackungen lesen kann sind Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungsmittel und Antioxidationsmittel.

Konservierungsstoffe werden dazu verwendet, um die Produkte länger haltbar zu machen, was konkret heißt, dass dieser Stoff die Bildung von Schimmel und anderen Schadstoffen verhindert.

Geschmacksverstärker sollen den Geschmack eines wohlmöglich laschen Gerichtes verbessern, diesen quasi verstärken.

Emulgatoren verbinden schlecht mischbare Stoffe miteinander, wie z.B. Wasser und Öl.

Stabilisatoren verhindern ein Zerfall von Stoffen, beispielsweise bei Würstchen.

Verdickungsmittel binden viel Wasser, was z.B. bei Aufstrichen oder Marmeladen gesehen werden kann.

Antioxidationsmittel lässt das Produkt nicht ranzig werden.

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Eigentlich bringen diese Sachen doch nur Gutes mit sich? Laut Gesetz dürfen keine Stoffe eingesetzt werden, die dem Menschen schaden können. Trotzdem gibt es einige Risiken, die bei der Einnahme von Produkten mit Zusatzstoffen bedacht werden sollten.

Allergiker können sich nicht immer sicher sein, ob die Stoffe nicht aus etwas gewonnen wird, dass sie nicht vertragen. Vegetarier/Veganer sind oft auch im unklaren darüber, ob manches nicht aus tierischen Erzeugnissen gewonnen wird. Ein weiterer Aspekt ist, dass manches aus gentechnisch veränderten Organismen hergestellt wird.

Manche Zusatzstoffe könnten ausserdem noch Nebenwirkungen wie Darmstörungen/Verdauungsstörungen oder auch Hauterkrankungen zur Folge haben.

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Wenn wir uns jetzt mal einige Produkte ansehen, stellen wir wohlmöglich fest, dass manche Zusatzstoffe eigentlich überhaupt nicht gebraucht werden.
Gerichte schmecken ohne Geschmacksverstärker und mit einer guten Würzung um einiges besser, als wenn dort ein Verstärker wie Mononatriumglutamat eingesetzt wird.
Farbstoffe sind teilweise auch totaler Unfug. Wem interessiert es schon, ob sein Milchreis mit Vanillearoma eine gelbliche Färbung annimmt, oder weiß bleibt?
Aromen schmecken oft künstlich. Lieber sollte man natürliche Varianten einsetzen und auf soetwas ganz verzichten. Oft steht bei den Produkten nichtmal bei, was für ein Aroma überhaupt eingesetzt wurde, denn sowas schreibt ein Gesetz nicht vor.

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Ich selber bin ja schon seit einiger Zeit Vegetarier und versuche oft zu kochen. Wobei ich dann auf Fertiggewürzmischungen oder Geschmacksverstärker gänzlich verzichte. Jeder der mal ein wenig experimentiert, wird nach einiger Zeit merken, wie besser selbstgekochtes Essen ohne solche Stoffe doch schmeckt. Viel natürlicher. Da hat man gleich wieder Lust, sein Essen zu genießen und nicht lustlos herunter zu schlingen.

Das einzige Manko am selberkochen ist nur, dass es mit frischen Zutaten oft sehr teuer werden kann. Man kann allerdings auch Tiefkühlgemüse ohne Zusatzstoffe einkaufen.
Eine leckere Gemüsesuppe ist auch relativ schnell gekocht und bei weitem besser als die aus der Tüte.

Gemüsesuppe

1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
200-300g Kaisergemüse (Blumenkohl, Mohrrüben, Broccoli)
Falls gewünscht, 2-3 Kartoffeln
Sonnenblumenöl
Wasser
Salz, Pfeffer, Kräuter

Die Zwiebel wird zuerst in Ringe oder Würfel geschnitten, danach der Knoblauch fein gehackt. Dann werden sie kurz in Sonnenblumenöl glasig gerührt und das Kaisergemüse hinzugegeben. Danach mit Wasser auffüllen, bis alles gut bedeckt ist. Gebt eventuell auch noch ein Lorbeerblatt hinzu. Lasst das Gemüse etwas vor sich hinkochen, hackt eventuell noch frische Kräuter und gebt sie hinzu. (Petersilie, Basilikum)
Wenn das Gemüse soweit gekocht ist, dass es gut essbar ist, also nicht matschig, aber auch nicht zu hart, könnt ihr anfangen zu würzen. Würzt es nach belieben mit Salz, Pfeffer und falls ihr keine frischen Kräuter habt, nehmt gefriergetrocknete. Zusätzlich könnt ihr noch etwas Cayennepfeffer benutzen, oder Habaneropulver, damit es einen gewissen Pepp bekommt.
Habt ihr es dann soweit nach euren Wünschen gewürzt, lasst es noch ein paar Minuten auf der Herdplatte ziehen und serviert es dann.
Übrigens: Ihr könnt auch Brühe zum würzen nehmen, achtet aber darauf, dass manche Hersteller Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker beimischen. Ich z.B. koche eigentlich gar nicht mehr mit Brühe, ausser ich habe sie selber gekocht.

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Originalvertonung von Filmen – Unverzichtbar?

Heute wollte ich euch mal einen kleinen Denkanreiz geben, der für mich sehr Interessant ist.

Ich selber schaue ja seit einiger Zeit Filme nur noch in ihrer Originalfassung, was meist kurz und bündig heißt: Auf Englisch.
Sicher, es brauch einige Zeit bis man sich daran gewöhnt, aber nach einiger Zeit will man nichts synchronisiertes mehr sehen.

Aber reden wir jetzt nicht weiter um den Brei herum, ich wollte jetzt einmal darlegen, warum Synchronisationen gute Filme ins falsche Bild rücken können.

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Nehmen wir uns jetzt mal ein allgemeines Beispiel anhand von Serien, am besten einer generischen Comedy-Serie die beispielsweise gut im amerikanischen Fernsehen ankommt.
Dort stehen im Drehbuch einige witzige Sachen drin, die man nur mit ein wenig englischer Sprachkenntnis verstehen kann. Die Episoden werden ausgestrahlt, die Schauspieler kommen gut rüber und bei den bestimmten Witzen wird sehr gelacht.

Ein großer Fernsehsender in Deutschland beschließt, diese Serie, nachdem sie in der USA so gut ankam, auch im deutschen Fernsehen zu zeigen. Er holt sich also die Lizenzen, heuert einige Übersetzer und Synchronsprecher an und macht sich ans Werk. Nach einiger Zeit wird die Serie dann gesendet… auf deutsch.

Zuschauer schalten ein, sehen und warten. Ärgern sich wahrscheinlich über die unpassenden Stimmen, denen einigen Darstellern gegeben wurden. “Viel zu unpassend, die Stimme muss viel tiefer sein um zu dem Charakter zu passen!” meint ein Zuschauer.
Ja, damit hat er vollkommen recht. Teilweise werden einfach wahllos irgendwelche Synchronsprecher genommen und sich kaum daran gehalten, wie die Originale klingen. Das hat dann meist einen lächerlichen Charakter zufolge, den keiner mehr Ernst nimmt, obwohl er in der Serie eine wichtige Rolle hat.

Später kommt es in der Episode dann zu einem Witz. Keiner lacht. Keiner versteht ihn. War wohl ein Übersetzungsfehler. Woher der wohl nur kommen kann?
Die nächsten Folgen der Serie werden ein riesiger Flopp, noch schlechtere Synchronisationen, teilweise hört man die Darsteller noch sprechen, obwohl der Mund zu ist und unverständlche Witze werden in den Raum geworfen. Sie wird abgesetzt, weil keiner mehr zuschaut. Zuschauer regen sich auf, wie schlecht die Serie doch sei, warum der Fernsehsender erlaubt, sowas zu zeigen.

Irgendwann sieht sich dann jemand die Serie mal in ihrere originalen Fassung an und ist erstaunt…

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Das ist jetzt nur ein allgemeines Beispiel, wie es vorkommen könnte und teilweise auch genauso vorkommt, egal ob bei Serien oder in Filmen.

Fakt ist, dass viele Filme einfach unpassende Synchronisationssprecher, falsch übersetzte Stellen und schlechte Mundanimationen haben.
Sowas rückt einen Film nicht gerade ins gute Bild. Die meisten Filme aber, sind gar nichtmal so schlecht, schaut man sie sich in der Originalfassung an.

Ich finde es ja richtig schade, dass es nur wenige Kinos gibt, die Filme auch in der Originalvertonung zeigen. Wäre das der Fall, würde ich auch mal öfters ins Kino gehen und nicht erst warten, bis ich mir die Filme mit Originalton kaufen kann.

Die Niederlande macht es z.B. richtig. Dort werden größtenteils nur Filme in der Originalfassung gezeigt. Damit aber alle verstehen, was dort gesagt wird, werden Untertitel eingeblendet. Warum kann man das in Deutschland nicht genauso machen? Es verleiht dem Film eine viel bessere Atmosphäre und rückt ihn ins bessere Licht.

Nun gut, ich würde gerne mal wissen, wie ihr zu dem Thema denkt. Schaut ihr Filme lieber synchronisiert oder greift ihr lieber zur Originalfassung um den Spaß am Film nicht zu verlieren?

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Rennmäuse: Flink und schlau

Einleitung

Heute wollte ich euch mal einen kurzen Einblick in die Tierwelt geben. Genau gesehen, möchte ich heute über Rennmäuse sprechen. Hierbei handelt es sich aber nicht um alle Arten, sondern um die mongolische Rennmaus.

Ich beheimate ja jetzt schon seit über einem Jahr 7 süße Rennmäuse. Der ein oder andere wird sich jetzt sicher fragen, warum ich soviele habe. Nun, geplant hatte ich damals eigentlich nur 2 Weibchen. Allerdings bekam eine von ihnen einen Durchfall, von dem sie sich nicht mehr erholt hat und letztenendes starb. Da man Nagetiere nicht alleine halten sollte (außer Hamster), bin ich los und habe mir noch 2 weitere dazu geholt, laut Zoohandlung auch Weibchen. Also habe ich mal blind darauf vertraut, die beiden mit der einen vergesellschaftet und ja, einige Monate später konnte ich dann beobachten, wie die vermeintlichen Weibchen hinter dem anderen Weibchen hinterher rannten und sie begatteten. Gut 25 Tage später war dann Nachwuchs da. Seitdem habe ich jetzt einen Clan aus 3 Männern und einen aus 4 Weibchen.

Über die Art

Die mongolische Rennmaus (Meriones unguiculatus) ist ein Nagetier, das Umgangssprachlich auch als Gerbil, Wüstenspringmäus oder Rennmaus bezeichnet wird.
Ihre Heimat liegt, wie der Name schon verrät, in der Mongolischen Steppe. Dort leben sie in größeren Familiengruppen, die auch als Clan bezeichnet wird. Als Zuhause bauen sie sich große und weitverzweigte Tunnelsysteme, wo sie ihr Schlafnest und Nahrungskammer haben. Sie ernähren sich größtenteils von Saaten und Energiearmen Nahrungsmitteln, die sie in der Steppe finden. Eine durchschnittliche Rennmaus ist ca. 10cm groß und wiegt bis zu 100g. In der freien Wildbahn kann sie theoretisch bis zu 8 Jahre alt werden, wegen Fressfreinden wird sie aber meist nur 1 Jahr alt. In Gefangenschaft ist ein Alter zwischen 3-4 Jahren möglich.

Das Verhalten

Rennmäuse sind sehr gesellige und soziale Tiere, weswegen man sie niemals alleine halten sollte. Im folgenden möchte ich ein wenig genauer über die üblichen Verhaltensweisen der Mäuse aufklären.

Rangordnung

Jedes Mitglied eines Clans besitzt eine Rangordnung in diesem. Der Rang wird immer wieder durch kleinere Streitereien geklärt. Bei dem Prozess kann es teilweise recht heftig abgehen, man sollte also genau beobachten ob sie sich im Kampf nur um den Rang streiten oder ernsthaft verletzen wollen. Mit der Zeit wird man das aber einschätzen können.
Manchmal kommt es auch vor, dass die Tiere sich hinterher rennen und es aussieht, als würde die eine die andere begatten. Das ist aber nicht der Fall, die stärkere Maus möchte die schwächere somit unterwerfen. Wenn die Ordnung geklärt ist, wird die Rangschwächere Maus oft auch von der anderen geputzt.

Der Geruchssinn

Um zu unterscheiden, welche Maus zum eigenen Clan gehört, besitzen diese einen ausgeprägten Geruch. Hier kann man oft beobachten, dass sich die Tiere untereinander am After oder am Bauch beschnuppern. Unter dem Bauch ist übrigens die Duftdrüse der Rennmaus, die einen Duft aussondert, der von den Gruppenmitgliedern wahrgenommen wird. Außerdem markiert die Ranghöchste Maus ihr Territorium. Dabei sieht es so aus, als würde sie mit dem Bauch auf dem Boden rumrutschen.

Fiepsen

Meistens unterhalten sich die Tiere über eine Tonfrequenz, die vom Menschen gar nicht mehr wahrgenommen werden kann, teilweise aber hört man auch mal lautes gefiepse.
Das kann unterschiedliches bedeuten, wie z.B. wenn eine Maus signalisiert das ihr es gefällt, geputzt zu werden, eine Maus im Nest auf sie rumtrampelt oder auch mal während einer Streiterei.

Trommeln

Ein weiteres Verhalten, dass man nicht bei vielen Tieren sehen kann, ist das sogenannte Trommeln. Hierbei klopfen die Mäuse mit ihren Hinterpfoten rhytmisch auf den Boden. Dies soll andere Clanmitglieder vor Gefahren warnen. (Teilweise verstecken sich bei mir dann auch die Tiere aus dem anderen Clan.)
Zum anderen wird es auch noch während der Paarung verwendet.

Baden

Anders wie wir, baden die Rennmäuse nicht im Wasser. Ihre Fellpflege verrichten sie, in dem sie sich in einem feinkörnigen Sand wälzen.
Diesen Sand kennen wir quasi als Vogelsand, bzw. Chinchilla-Sand.

Natürlich kann man auch noch andere Verhaltensmuster beobachten, aber die oben erklärten sind soweit die Wichtigsten.

Ernährung

Im groben könnte man eigentlich sagen, dass Rennmäuse Vegetarier sind. Größtenteils ernähren sie sich von Saaten, Körner, Gräsern und teilweise auch Frischfutter.
Hierbei möchte ich einmal aufzeigen, was ich meinen Schützlingen füttere:

  • Wellensittichfutter
  • Kanarienfutter
  • Exotenfutter
  • Vitafit Rennmausfutter

Das Futter misch ich mir immer selber zusammen (Fressnapf), versuche jeweils immer eine geregelte Menge von jedem zu nehmen. Das Futter von Vitafit mische ich ebenfalls mit drunter. Eigentlich ist es ja Alleinfutter, allerdings beinhaltet es mir zuviele Dickmacher, (Sonnenblumenkerne etc.) weswegen ich es untermische.
Pro Rennmaus sollte man am Tag etwa 1 1/2 – 2 Esslöffel Futter ins Streu untermischen.

Zusätzlich kann man ihnen Frischfutter anbieten. Hier sollte man aber größtenteils auf Obst verzichten, da dieses zuviel Zucker enthält und den Mäusen schadet. Bei Gemüse sollte man ebenfalls drauf achten, keines zu geben, was blähend ist. (Also Kohl z.B.)
Eine Liste mit geeignetem Futter findet ihr am Ende des Artikels.

Einstreu & Badesand

Streu

Da die Tiere sehr gerne Tunnel graben, sollte die Höhe des Einstreus bei mindestens 15cm liegen.

Als Einstreu empfiehlt sich Holz- oder Hanfstreu und Heu. Auf Sand als Einstreu sollte man verzichten, da dieser schnell anfängt zu stinken und keine Tunnel gebaut werden können.

Badesand

Beim Badesand sollte man ebenfalls aufpassen. Vogelsand ist eigentlich eher ungeeignet, da dieser Muschelgrit und oft Gerüche enthält. An dem Grit können sich die Mäuse verletzen und der Geruch irriert die anderen Gruppenmitglieder eventuell. Chinchillasand ist da schon besser geeignet, da er ohne Muschelgrit und Geruchszusätzen kommt.

Vor der Anschaffung

Bevor man sich überlegt, ob diese geselligen Tiere etwas für einen sind, sollte man noch einige Sachen bedenken:

  • Hat man genügend Platz um ein Aquarium/Terrarium und eventuell ein zweites hinzustellen?
  • Hat man genügend Zeit sich um die Tiere zu kümmern? (Füttern, Reinigen, evtl. Auslauf)
  • Hat jemanden der sich kümmert, wenn man mal in den Urlaub fährt?
  • Hat man keine Allergie gegen Heustaub oder Gräser?
  • Kann man sich an eventuellen “Lärm” der Tiere gewöhnen?

Wenn man all diese Punkte soweit bejahen kann, ist der erste Grundstein für die Anschaffung gelegt.

Die Gruppengröße

Grundsätzlich sagt man, dass eine Gruppe aus 2 gleichgeschlechtlichen Mäusen am besten funktioniert. Anfängern empfehle ich, diesen Rat auch zu befolgen, da es bei größeren Gruppen schneller zu Streitereien kommen kann und man deswegen immer ein zweites Aquarium parat haben sollte, worin man die Gruppe zur Not teilen kann.
Desweiteren sollte man niemals eine Gruppe mit männlichen und weiblichen Rennmäusen halten, es sei denn, man möchte gezielt Nachwuchs haben. Falls man sich nicht sicher ist und es doch zu einer Paarung kam, muss das Männchen spätestens ein paar Tage bevor die Geburt stattfindet rausgenommen werden, da ansonsten eine erneurte Paarung kurz nach der Geburt wahrscheinlich ist.

Geschlechterunterscheidung

Die Unterscheidung der Geschlechter ist teilweise ein wenig trickreich. Im jungen Alter kann man sie eigentlich kaum unterscheiden, da die Geschlechtsteile noch am wachsen sind.
Bei ausgewachsenen Tieren kann man es aber mit ein wenig Erfahrung schnell herausfinden. Die Weibchen werden mit rund 8 Wochen geschlechtsreif, die Männchen mit 10 Wochen.

Jede Rennmaus hat einen After, sowie einen Geschlechtszipfel.
Bei den Weibchen ist der Abstand zwischen diesen recht gering, währenddessen er bei Männchen weiter auseinander liegt. Weiterhein kann es sein, dass die Hoden bei einem Männchen mit der Reife hervortreten.

Die richtige Heimat

Rennmäuse möchten viel Platz und Buddelmöglichkeiten. Deswegen empfiehlt es sich, gleich ein Aquarium zu nehmen, dessen Größe mindestens 80x40x40cm ist. (Besser wäre natürlich ein 100x40x40)
Außerdem ist es sehr sinnvoll, noch einen Deckel dafür zu bauen, der die Mäuse daran hindert, auszubrechen.
Aquarien sind nicht ganz billig, neuwertige können schonmal mehrere 100€ kosten. Hier rate ich, mal einen Blick in die lokale Zeitung zu werfen, oder auf Kleinanzeigemärkten zu schauen. Ich habe damals ein 80x40x50er geschenkt bekommen und ein 100x40x40 für rund 20€ gekauft. Alternativ könnte man sich auch überlegen etwas eigenes aus Holz, Plexiglas und Volierendraht zu bauen. (Man müsste eben nur ausrechnen, ob es sich lohnt.)

Hat man dann endlich das gewünschte Heim Zuhause stehen, können wir mit der Einrichtung fortfahren.

Die richtige Einrichtung

Noch ist unser Aquarium leer. Das soll sich jetzt aber ändern. Machen wir zuerst mal eine kleine Checkliste, was wichtig ist und was optional mit reinkönnte. Wichtige Sachen sind hierbei mit einem (!) versehen:

  • Eine hohe und große Etage (Abstellmöglichkeiten für Näpfe etc.) (!)
  • Unterschlupfmöglichkeiten (Häuser aus Holz, Tontöpfe mit Loch) (!)
  • Wasserquelle (Entweder einen kleinen Napf oder eine Trinkflasche) (!)
  • Sandbad (Am besten eignet sich ein Bonbonglas) (!)
  • Futternapf (Braucht man nicht unbedingt, Futter kann auch direkt ins Streu gegeben werden)
  • Klettermöglichkeiten, Nagemöglichkeiten (Röhren aus Holz, aufgehangene halbe Kokosnuss, Mangrovenwurzel, Sisalseil (unbehandelt), Papprollen)
  • Laufrad (Beachtet bitte, dass es mindestens einen 30cm Durchmesser hat und keinen Schereneffekt)
  • Zweites Aquarium mit Röhre verbunden (Wenn man ein zweites besitzt, könnte man dieses nur mit Streu füllen und im ersten nicht soviel Streu reingeben.)

Im folgenden werde ich jetzt teilweise nochmal genauer auf die einzelnen Punkte eingehen, um sie ein wenig besser zu erklären.

Die Etage(n)

Diese sind sehr wichtig in einem Aquarium, da der Boden mit viel Streu bedeckt sein wird. Eine Etage sollte hoch genug sein, damit sie von den Mäusen nicht zugebuddelt wird.
Hierauf sollte man das Sandbad, Wasserquelle und Futternapf bzw. Laufrad draufstellen.

Unterschlupfmöglichkeiten

Ebenfalls sehr wichtig, damit die Mäuse sich bei Gefahr verstecken und auch als Nest benutzen können.

Klettermöglichkeiten, Nagemöglichkeiten

Da die Mäuse ein ausgeprägtes Nagebedürfnis haben, bietet es sich an verschiedene hölzerne Gegenstände hineinzustellen. Mangrovenwurzeln, ausgehöhlte Baumstämme oder leere Papprollen eignen sich dafür besonders gut.
Sollte die Einrichtung jetzt soweit fertig im Aquarium stehen, füllt ihr das Einstreu und Heu ein, stellt das Sandbad bereit, etwas Futter und eine Wasserquelle. Wundert euch aber nicht, wenn das Aquarium nach ein paar Tagen total anders aussieht, als wie ihr es eingerichtet habt. Die Mäuse sind in dem Fall Baumeister und gestalten es nach ihren Wünschen um.

Der Einzug

Wenn ihr jetzt die Mäuse geholt habt, sei es von einem Zoohandel oder privatem Züchter, geht es nun an den Einzug in die Heimatlichen Gefilde. Setzt die Racker vorsichtig in ihr neues Heim und lasst es sie erkunden. Die erste Zeit sollte man sie erstmal komplett alleinelassen und sie nicht stören, da eine neue und ungewohnte Umgebung Stress für die Tiere ist.

Wenn sie sich dann an ihr Heim gewöhnt haben, kann man vorsichtig mit der Hand reingehen. Dabei sollte man beachten, dass man niemals schnelle und ruckartige Bewegungen macht, da die Tiere ansonsten beißen und/oder flüchten. Dieses Verhalten zeigen sie, da sie denken, die Hand sei ein Fressfeind.

Beschäftigung und Zähmung

Beschäftigung

Damit die kleinen Mäuse keine Langeweile bekommen, kann man ihnen ab und zu ein paar Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. Dabei sind sie schon total fröhlich, wenn sie an einer leeren Papprolle nagen können. Damit man es ihnen schmackhafter machen kann, kann man zusätzlich ein wenig Futter in Klopapier eingewickelt werden und in die Papprolle gesteckt werden. Das fördert den Beschäftigungsdrang und gleichzeitig haben sie Futter und Nistmaterial.

Ach ja, Klopapier lieben sie übrigens. Es wird gleich zernagt und in ihr Nest gebracht. Weitere Ideen für Beschäftigungsmöglichkeiten findet ihr am Ende des Artikels.

Zähmung

Zähmen? Ja, richtig gehört. Teilweise können Rennmäuse handzahm werden. Jedoch brauch dieser Prozess einige Zeit und nicht jede Rennmaus wird zahm.

Man sollte damit beginnen, seine Hand in das Aquarium zu legen, so dass die Tiere sich an sie gewöhnen. Als besonderen Reiz kann ein wenig Futter draufgelegt werden.
Wenn sie sich daran gewöhnt haben und auf der Hand sitzen bleiben, kann man vorsichtig versuchen die Hand ein wenig anzuheben. Jedoch sollte man darauf achten, nicht zu schnell und nicht zu hoch zu gehen, da man immer mit rechnen muss, dass die Mäuse abspringen.

Krankheiten

Diesen unschönen Bereich möchte ich nur mal kurz anreißen, da er dann doch zu komplex ist.

Es kann vorkommen, dass die Rennmäuse auch mal krank werden. Dies ist natürlich nicht schön, weder für das Tier, noch für den Halter.
Da es einige Krankheitsbilder gibt und es zuviel werden würde, diese alle aufzuzählen, wollte ich jetzt einfach mal nur ein paar Symptome aufzählen, die meistens zu einer Krankheit führen.

  • Apathie – Sitzt die Rennmaus die größte Zeit alleine in der Ecke und ist lustlos?
  • Gewichtsabnahme – Nimmt die Maus in kurzer Zeit viel ab?
  • Dreckiges, aufgeplustertes Fell – Sieht das Fell dreckig aus oder ist verwuschelt?
  • Halboffene Augen – Sind die Augen nicht komplett offen?
  • Durchfall – Ist der Kot dünnflüssig und der After des Tieres kotverschmiert?
  • Klickgeräusche beim Atmen – Klickt es beim Atmen? Anzeichen einer Erkältung
  • Kahle Stellen im Fell, häufiges Kratzen – Milben oder ähnliche Parasiten im Fell?
  • Verdickte Stellen am Körper – Tumor?

Dies sind alles so generelle Symptome, die zu einer Krankheit passen. Werden also ein oder mehrere Symptom beobachtet, sollte man schnellstmöglich einen Gang zum Tierarzt erwägen. Da Rennmäuse sehr klein und anfällig für Krankheiten sind, führt so gut wie jede davon zu einem qualvollem Tod.

Schlusswort

So, dass war es dann erstmal. Ich hoffe dass ich euch einen ersten Einblick in die Welt der mongolischen Rennmäuse vermitteln konnte und den ein oder anderen dazu bewegt habe, sich zu überlegen, auch Rennmäuse zu halten. Die oben angesprochenen Themen habe ich allerdings immer nur kurz angerissen und die wichtigsten Dinge zusammengefasst. Da viele sicher noch einige Fragen haben werden, habe ich nachfolgend noch eine kleine Linkliste zu divsersen Informationen bereitgestellt. Diese verlinken größtenteils auf die Community von rennmaus.de – Dort gibts es zahlreiche und ausführliche Informationen, sowie ein Forum in dem eure Fragen schnell beantwortet werden.

Links

Basiswissen über die mongolische Rennmaus – http://www.rennmaus.de/informationen/basiswissen/
Haltung der Rennmaus - http://www.rennmaus.de/informationen/haltung/
Futterliste – http://www.rennmaus.de/informationen/haltung/ernaehrung/futterliste/
Gesundheit & Krankheiten – http://www.rennmaus.de/informationen/gesundheit/
Nachwuchs – http://www.rennmaus.de/informationen/nachwuchs/
Bauen für die Rennmäuse – http://www.rennmaus.de/informationen/tooltime/
Fressnapf Zoohandel – http://www.fressnapf.de/
Zooplus Onlinehandel – http://www.zooplus.de/

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